Vorschlag für künftiges Programm EfBB (2014-2020)
Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für das künftige Bürgerschaftsprogramm veröffentlicht.
Eingestellt am 19.12.2011
Anmeldefrist für das Seminar der KS EfBB verlängert
Die Anmeldefrist für das Seminar der KS EfBB am 23.03.2012 in Bonn wurde bis zum 01.03.2012 verlängert. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Projektförderungen für städtepartnerschaftliche Beziehungen sowie für zivilgesellschaftliche Organisationen.
Eingestellt am 21.02.2012
Geförderte Projekte
Wenn Sie sich ein Bild davon machen wollen, welche Arten von Projekten von der EU aus dem Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (2007-2013) gefördert werden, wie groß diese Projekte in der Regel sind, wer beteiligt ist usw., sehen Sie sich die Kurzbeschreibungen geförderter Projekte und ihre Internetseiten an. Informationen zu den Ergebnissen der Auswahlverfahren finden Sie im Bereich Projektauswahl.
Projektbeispiele
Listen mit geförderten Projekten zu allen Aktionen finden Sie auf der Internetseite der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur der Europäischen Kommission unter »Results«.
Aktion 1
»Europatage in Bad Honnef« (Maßnahme 1.1)
Anlässlich des zehnjährigen Partnerschaftsjubiläums der Städte Bad Honnef (DE) und Ludvika (SE) lud das Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Ludvika e.V. im September 2011 ca. 60 Gäste aus der schwedischen Kommune nach Deutschland ein. Im Rahmen von drei »Europatagen«, die die Europäische Kommission mit 9.000 Euro unterstützte, erlebten deutsche und schwedische Teilnehmer/innen ein vielfältiges Programm, das nicht nur die Möglichkeit zum näheren Kennenlernen und dem allgemeinen Austausch, sondern auch Anlässe dazu bot, sich mit dem Thema »Europa« auseinanderzusetzen. In gemischen Arbeitsgruppen sprach man beispielsweise über mögliche Maßnahmen und Aktivitäten zur Förderung der europäischen Integration in Bad Honnef und Ludvika sowie über gemeinsame Europaprojekte. Desweiteren gab es Vorträge zum Thema »Europäische Union« und ein Europakonzert des schwedischen Musikorchesters Ludvika Musikar. Thema war auch die Erweiterung der Partnerschaft um zwei weitere finnische und estnische Kommunen. Bereits im Vorfeld der Begegnung wurde in der lokalen Presse über den bevorstehenden Besuch und die wesentlichen Programmpunkte und -ziele berichtet und auch während der Veranstaltung informierten die Medien der Region über deren Verlauf.
»Tour de Jumelage« (Maßnahme 1.1)

Eine »Tour de Jumelage«, eine viertägige »Reise« durch 40 Jahre Städtepartnerschaft unternahmen im Mai 2010 die Gemeinden Rosendahl (DE) und Entrammes (FR) anlässlich des runden Partnerschaftsjubiläums. Neben dem Rückblick und den Jubiläumsfeierlichkeiten war ein Ziel der Begegnung mit den 150 französischen Gästen Perspektiven zukünftiger Kooperationen herauszuarbeiten. Mit Unterstützung der des Comité de Jumelage aus Entrammes wurde ein Konzept zur Gründung eines Partnerschaftsvereins für die Pflege der Freundschaft zu Entrammes in Rosendahl entwickelt. Das Veranstaltungsprogramm umfasste außerdem Diskussionsrunden mit Abgeordneten des deutschen Bundestages über europäische Fragestellungen, eine Exkursion zu historischen Stätten der Partnerschaft sowie einen Workshop zur möglichen Einbindung der polnischen Stadt Stezycas in die deutsch-französische Partnerschaft und zu den Möglichkeiten zukünftiger trilateraler Projekte. Der EU-Zuschuss betrug ca. 16.600 Euro.
»Städtepartnerschaften als Impulse einer nachhaltigen Entwicklung« (Maßnahme 1.1)

Anlässlich des fünfzigjährigen Städtepartnerschaftsjubiläums mit Besançon (FR) lud die Stadt Freiburg im Sommer 2009 ihre Partnerstädte zu einem großen internationalen Treffen ein. Neben ca. 300 Gästen aus den europäischen Städten Guildford (GB), Innbruck (AT), Padua (IT), Granada (ES), waren Delegationen aus Lviv (UA), Isfahan (IR), Madison (USA) und Matsuyama (JP) vertreten. Entsprechend dem Motto der Bürgerbegegnung wurde ein thematischer Schwerpunkt auf nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Energie und Soziales gelegt und neben Vorträgen und Diskussionsrunden standen Vorortbesichtigungen, z.B. der Freiburger Solarfabrik auf dem Programm. Die Begegnung wurde als Plattform für das Thema «Europa« genutzt, u.a. durch öffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema »Mobilität für Jugendliche in Europa«. Auf einem Partnerschaftsmarkt präsentierten sich die Gäste mit selbstgestalteten Ständen und informierten die Besucher/innen über ihre Heimat. Vertreter/innen von verschiedenen Vereinen aus den Städten ergänzten das kulturelle Rahmenprogramm der Begegnung mit Konzerten, Theateraufführungen oder Tanzvorführungen. Die EU förderte die Veranstaltung mit 12.000 Euro.
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»Zukunft der Städtepartnerschaften« (Maßnahme 1.2)

Der Partnerschaftsring Braunfels e.V. (DE) setzt von 2010 bis 2012 gemeinsam mit den Partnerstädten der Stadt Braunfels, Bagnols sur Cèze (FR), Eeklo (BE), Feltre (IT), Kiskunfelegyhaza (HU) und der spanischen Stadt Carcaixant, die mit Bagnols sur Cèze verschwistert ist, ein großes Vernetzungsprojekt um. Die Städte wollen ihre Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen »Interesse der Jugend an Europa«, »Migration und Integration« und »Junge Familien in Europa« koordinieren und intensivieren. Die geplanten Events, darunter eine großen Bürgerbegegnung, eine Jugendkonferenz sowie eine große Partnerschaftstagung finden abwechselnd in den Partnerstädten statt und richten sich an konkrete Zielgruppen, für die der jeweilige Schwerpunkt von besonderem Interesse ist. Die EU bezuschusst die Veranstaltungsreihe mit ca. 148.000 Euro.
»Städtepartnerschaften als Basis für die Vernetzung von Regionen« (Maßnahme 1.2)

Ein großes Netzwerk europäischer Städte aufzubauen und deren Zusammenarbeit im Bereich Regionalpolitik zu intensivieren, ist das Ziel der vom Büro für Europaangelegenheiten der Stadt Iserlohn im Jahr 2009 initiierten Konferenzreihe. An den europäischen Städtepartnerschaftskonferenzen beteiligen sich neben den Partnerstädten Iserlohns Laventie (FR), Nyíregyháza (HU) und Almelo (NL) 22 weitere Kommunen aus verschiedenen Ländern (AT, BE, DE, FR, GB, HU, NL, PL, RO, SE). Während der zweijährigen Projektlaufzeit von Mai 2010 bis Mai 2012 sind vier Konferenzen in den deutschen Städten Hemer, Olpe, Siegen und Soest vorgesehen, bei denen jeweils unterschiedliche Arbeitsfelder der EU-Regionalpolitik im Mittelpunkt stehen sollen. Unter dem Motto »Neuland« widmete sich die erste der vier Konferenzen im Mai 2010 in Hemer (DE) der Bedeutung der Landschaft als Ressource und Zukunftsbasis vor allem für eine nachhaltige Energieversorgung, Umwelt- und Klimaschutz und dem damit verbundenen Thema der Energieeffizienz. Die Europäische Union unterstützt die Veranstaltungsreihe mit einem Betrag von 126.000 Euro.
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»Zukunft der europäischen Kulturpolitik« (Maßnahme 2.1)
Die Association pour le Développement Culturel Européen et International (FR) führte 2009 und 2010 gemeinsam mit Projektpartnern aus Belgien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Malta und Portugal eine europaweite Bürgerbefragung zu dem Thema »EUROMEDINCULTURE Bürgerschaft: Kultur, Kreativität. Kultur als Säule zur Restrukturierung Europas« durch. Studenten, Selbstständige, Angestellte, Arbeitslose und Rentner/innen beteiligten sich mittels Fragebögen und in nationalen und internationalen Konferenzen an der Diskussion um die Bedeutung von Kultur in und für die EU. Die Umfrage- und Diskussionsergebnisse der einzelnen Veranstaltungen wurden in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst, die an die Vertreter/innen verschiedener EU-Institutionen übermittelt wurde, um in weiteren Entscheidungsprozessen der EU-Kommission berücksichtigt zu werden. Im März 2011 wurden die Empfehlungen im Europäischen Parlament präsentiert.
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Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) gibt in dem von ihm veröffentlichten »Jahrbuch 2008-2009« einen Einblick in die Partnerschaftsarbeit von Städten und stellt Bürgerbegegnungen vor, die im Rahmen von Städtepartnerschaften stattfanden und durch das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Aktion 1, Maßnahme 1.1) gefördert wurden.
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Aktion 2, Maßnahme 3
»Europa wächst auf der Straße zusammen«
In Anlehnung an die Idee der Städtepartnerschaften initiierte der soziokulturelle Verein Wirkstatt e.V. (DE) gemeinsam mit der Associazione Proloco (IT) im Jahr 2010 die erste europäische Straßenpartnerstadt zwischen der Klauprechtstraße in Karlsruhe und der Via Gazzei Radicondoli (IT). Die Projektpartner gehen davon aus, dass bereits im Mikrokosmos der Straße, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenleben und auf vielfältige Weise im gemeinsamen Straßenraum durch Wohnung, Arbeit, Versorgung, Bildung oder Kultur miteinander vernetzt sind, europäische Integration passiert. Ziel des Projekts ist es, das Zusammenwachsen auf europäischer Ebene zu pflegen und ein Straßennetzwerk zu gründen, das als Modellversuch für weitere europäische Kooperationen auf Straßenebene dienen und zukünftig weiter ausgebaut werden soll. Im September 2010 kamen zunächst Bewohner/innen der Via Gazzei in die Klauprechtstraße, um gemeinsam die neue Partnerschaft und ein großes Europafest zu feiern. Zwei Aspekte standen während der viertägigen Begegnung im Vordergrund: Die so genannte europäische Spurensuche im Rahmen einer europäischen Geschichts- und Ideen-Werkstatt sowie ein deutsch-italienisches Straßenmusikprojekt. Im Juni findet der Gegenbesuch der deutschen Teilnehmer/innen Radicondoli statt. Die EU unterstützte die Begegnung mit 42.200 Euro.
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»www.european-online-learning.eu«

Junge Menschen in Europa für die EU und europäische Fragestellungen zu interessieren, ist nicht immer einfach. Informationen über das politische System der EU sind häufig abstrakt und selten in jugendgerechter Sprache verfasst. Der Verein Bürger Europas e.V. (DE) hat daher gemeinsam mit acht Partnerorganisationen aus acht europäischen Ländern (BG, FR, HU, IT, LV, LT, SK, SV) im Jahr 2010 eine Initiative zur Entwicklung einer Internetseite ergriffen, die jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Europa zu erkunden. Ziel war es, zielgruppengerechte Informationsangebote zu erstellen, die die politische, historische, gesellschaftliche und kulturelle Dimension an Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren vermitteln können. Gleichzeitig bietet die Internetseite den Jugendlichen auch interaktive Möglichkeiten des Austauschs über die Ländergrenzen hinweg. Die Seite baut auf zwei Hauptmodulen auf: dem Bereich Europawissen und dem Europaspiel »that’s eUrope«. Neben diesen beiden Modulen sind ein Quiz sowie eine Sonderseite, die über die aktuellen europäischen Kulturhauptstädte informiert, weitere Elemente der Seite. Eine audiovisuell gestaltete Zeitreise lässt die wichtigsten Etappen der europäischen Integration nacherleben. Die EU unterstützte die Entwicklung der Seite mit ca. 38.000 Euro.
»Demokratie in Bewegung - democracy in motion«

Im Jahr 2009 initiierte die gGmbH OMNIBUS für direkte Demokratie (DE) gemeinsam mit dem Verein Mehr Demokratie! (DE) und der University of Fine Arts (GR) eine Reise des Omnibus für Demokratie durch Südost-Europa, um insbesondere die Bevölkerung in den neuen EU-Mitgliedstaaten über Beteiligungsformen an politischen Entscheidungsfindungen zu informieren und für eine aktive Teilnahme am europäischen Demokratisierungsprozess zu gewinnen. Unter dem Motto »Demokratie in Bewegung – democracy in motion« durchquerte der Bus innerhalb von drei Monaten zwölf Länder, legte ca. 8.000 km zurück und machte in über 20 Städten Station. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Goethe-Instituten vor Ort und anderen regionalen Partnern wurden hier Vorträge, Diskussionsrunden, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Filmvorführungen zum Thema »Kunst und Demokratie« organisiert. Die EU förderte mit einem Betrag von 55.000 Euro eine umfangreiche Filmdokumentation der Reise sowie die Erstellung einer zweisprachigen Internetseite. Alle ca. 80 Veranstaltungen in den Städten wurden in Filmen, Fotos und Texten festgehalten und Interviews mit Besucher/innen des OMNIBUS aufgezeichnet.
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»Vote Europe!«
Vor dem Hintergrund der 7. Direktwahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2009 erstellte die Katholische Arbeiterbewegung Deutschlands gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Belgien, Italien und Österreich eine mehrsprachige Internetplattform. Sie bot Hintergrundinformationen zur Wahl und vertiefte Einblicke in die Themen wie Arbeit, Zusammenhalt in Europa, Bildung und Migration. Das Portal ermöglichte es den Bürger/innen mit Europapolitiker/inne/n über Fragen zur Zukunft Europas zu diskutieren und ein Votum zu verschiedenen Fragestellungen zu den zentralen Wahlkampfthemen abzugeben. Die Abstimmungsergebnisse wurden den Kandidat/inn/en der EP-Wahl zugesandt, um die Bedeutung sozialer Fragen im Wahlkampf deutlich zu machen. Die EU unterstützte das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 55.000 Euro.
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Broschüre: »Aktive europäische Zivilgesellschaft« in Deutschland

Beispiele von internationalen Projekten, die Vereine, Verbände, Stiftungen und andere Organisationen in Deutschland mit ihren europäischen Partner in den Jahren 2007 bis 2010 durchgeführt haben und im Rahmen der Aktion 2, Maßnahme 3 »Aktive Zivilgesellschaft in Europa« von der EU gefördert wurden, finden Sie auch in der Broschüre » ›Aktive europäischeZivilgesellschaft‹ in Deutschland«.
Die Broschüre können Sie kostenfrei bei der Kontaktstelle EfBB bestellen.
Die Broschüre als pdf-Download (1.73 MB)
Aktion 4
Memoria 21
Konfrontiert mit einer »Zeit ohne Zeitzeugen«, in der die Erzählung Überlebender zunehmend in den Hintergrund rückt, wird der Holocaust zu Beginn des 21. Jahrhunderts in veränderter Weise wahrgenommen. Das Projekt »Memoria 21 - Didaktisierung von Holocaustliteratur«, das 2010 und 2011 durchgeführt wird, hat Texte von unbekannten Verfassern aus den oberschwäbischen Außenlagern der Konzentrationslager Dachau, Natzweiler und Buchenwald in einer Datenbank zusammengeführt, um Zeugnisse der lebendigen Erinnerung zugänglich zu machen. 20 bis 30 Texte wurden für eine Print-Publikation ausgewählt und didaktisch aufbereitet. Diese Handreichung, die auch deutsche und polnische Übersetzungen enthält, bietet Lehrkräften, BürgerInnen und WissenschaftlerInnen Material für die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Holocaustopfer. Organisatorin des Projekts war die Pädagogische Hochschule Weingarten. Beteiligt waren außerdem wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland und Polen. Die EU unterstützt das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 54.032 Euro.
»Politische Häftlinge erzählen«
Eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland spielen persönliche Häftlingserinnerungen, denn aus den Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes lässt sich der menschenunwürdige Umgang mit den Gefangenen nur schwer rekonstruieren. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen betreibt dafür ein Zeitzeugenbüro, das sowohl amtliche Unterlagen als auch persönliche Haftberichte, Veröffentlichungen, Fotos oder heimlich gefertigte Gegenstände sammelt. Im Jahr 2008 wurde im Rahmen des Projektes »Das zentrale Untersuchungsgefängnis des kommunistischen Staatssicherheitsdienstes in Deutschland im Spiegel von Opferberichten« die Tätigkeit des Zeitzeugenbüros ausgebaut: Eine inhaltliche Auswertung der Interviews durch Wissenschaftler ermöglicht gesicherte und quantifizierbare Aussagen sowohl über die Lebensbedingungen in der Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen, als auch über das System politischer Haft in der DDR. Daneben führen Zeitzeugen – ehemalige politische Häftlinge – interessierte Besucher/innen durch die Gedenkstätte und vermitteln ihre persönlichen Erfahrungen. Die EU unterstützte dieses Projekt mit ca. 40.000 Euro.
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Broschüre: »Aktive europäische Erinnerung« in Deutschland

Beispiele von Projekten, die sich thematisch mit der Zeit des Nationalsozialismus und Stalinismus befassen und im Rahmen von Aktion 4 »Aktive europäische Erinnerung « in den Jahren 2005 bis 2008 von der EU gefördert wurden, finden Sie auch in der Broschüre» ›Aktive europäische Erinnerung‹ in Deutschland«.
Die Broschüre können Sie kostenfrei bei der Kontaktstelle EfBB bestellen.
Die Broschüre als pdf-Download (868 KB)
Weitere Projektbeispiele hält die Datenbank EVE der Europäischen Union bereit.
In der Broschüre »Aktive Europäische Bürgerschaft. Die Goldenen Sterne 2010« werden Projekte vorgestellt, die von der Europäischen Kommission mit den Goldene Sternen prämiert wurden. Diese Auszeichnung wird jährlich im Rahmen des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« verliehen und ist eine offizielle Anerkennung für Projekte, denen es gelungen ist, Bürger/innen in Europa für eine aktive Beteiligung am europäischen Einigungsprozess zu gewinnen, den Dialog zwischen den europäischen Kulturen zu fördern, ein europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen und Europa für die Bürgerinnen und Bürger greifbarer zu machen.



