Gedenkanlässe 2019

1979 Wahlen zum EP (40 Jahre)

Im Jahre 1979 kam es erstmalig zur Wahl des Europäischen Parlaments. Im Vorfeld waren die Abgeordneten durch die nationalen Parlamente entsendet worden. Statt aus nationalen Delegationen, wie es im Vorfeld der Fall war, werden die Mitglieder seitdem aus länderübergreifenden Fraktionen (Sozialisten, Konservative, Liberale, Grüne, etc.) gewählt. Im Zuge der weiteren Entwicklung der EU hat das Parlament kontinuierlich an Einfluss gewonnen.

1989 der Fall der Berliner Mauer (30 Jahre)

Ende der 1980er Jahre veränderten sich die politischen Verhältnisse in Europa grundlegend. Im Polen kam es im Juni 1989 zu parlamentarischen Wahlen, nachdem die Herrschaft der kommunistischen Partei durch die Solidarnosc-Bewegung endete. Zur selben Zeit führte die Öffnung des Eisernen Vorhangs in Ungarn und Österreich dazu, dass zahlreiche DDR-Bürger über Ungarn in den Westen flohen und am 9. November schließlich die Berliner Mauer fiel. Aus dem Niedergang der Sowjetunion folgte 1990 ebenfalls die Unabhängigkeit der baltischen Staaten, die gegen ihren Willen Teil davon gewesen waren. Letzten Endes kam es 1991 in Verbindung mit den Jugoslawienkriegen zur Auflösung der Sowjetunion.

2004 EU-Osterweiterung (15 Jahre)

Mit dem Beitritt von acht mittel- und osteuropäischen Ländern trat 2004 die bisher größte Erweiterung der EU in Kraft. Grundlage dafür waren die historischen und kulturellen Verbindungen zum restlichen Europa. Nach erfolgreichen Volksabstimmungen in den Ländern Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern traten diese der EU bei. Bis 2007, als sich auch Rumänien und Bulgarien Mitglieder nennen konnten, bestand die EU aus insgesamt 25 Mitgliedsstaaten.